Buchhaltung: Selber machen oder einen Steuerberater beauftragen?

bookkeeping-615384_1280

Wer sich selbstständig macht, steht häufig vor der Frage, wie die Buchhaltung gemacht werden soll. Um Kosten zu sparen, ziehen es Gründer am Anfang häufig vor, die Buchhaltung selbst zu machen. Unterstützung bieten dabei eine Vielzahl von Buchhaltungssoftware-Angeboten. Mit einer Software-Unterstützung der Buchhaltung haben Sie jederzeit den Überblick über Ihre Geschäftszahlen, müssen aber etwas Zeit investieren, um sich einzuarbeiten.

Aber auch die Zusammenarbeit mit einem Steuerberater hat einige Vorteile. Neben der fehlerfreien Buchhaltung kann Ihnen ein Steuerberater weitere hilfreiche Tipps und Ratschläge geben, mit denen Sie zusätzlich bares Geld sparen können. Und während sich Ihr Steuerberater um Ihre Buchführung kümmert, können Sie sich auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren.

Als verantwortungsvoller Unternehmer müssen Sie beurteilen, ob Sie Ihre Buchhaltung selber machen oder von den Erfahrungen eines Steuerberaters profitieren wollen. Welche Option ist also die Beste für Ihr Unternehmen? Wir haben Pro und Kontra der Zusammenarbeit mit einem Steuerberater für Sie zusammengestellt.

Pro

Wertvolle Zeit sparen

Mit einem Steuerberater an Ihrer Seite können Sie sich voll und ganz auf Ihre unternehmerischen Tätigkeiten konzentrieren. Denn die Zeit, die Sie sonst für die Buchhaltung hätten aufbringen müssen, können Sie dann produktiv in die Weiterentwicklung Ihres Geschäfts investieren. Vergeuden Sie nicht Ihre Zeit mit dem Glauben, eine kostengünstige Buchhaltungssoftware wäre die schnelle Lösung aller Probleme. Ein Steuerberater benötigt nur den Bruchteil der Zeit, die Sie benötigt hätten und spart Nerven.

Kostenersparnis

Als Unternehmer möchte man natürlich Geld sparen, deshalb wird oft versucht auf einen Steuerberater zu verzichten und die Buchhaltung selbst zu machen. Steuerberater sind jedoch Profis auf dem Gebiet der Buchhaltung und arbeiten dementsprechend schneller und effektiver. Die Kosten, die für einen Steuerberater anfallen liegen häufig unter den Einsparungen, die Sie durch eine fachliche Beratung erzielen können.

Aber auch Sie können aktiv werden. Wenn Sie die Belege gleich richtig abheften, behalten Sie den Überblick und Ihr Steuerberater oder Buchhalter benötigt wesentlich weniger Zeit zum Bearbeiten Ihrer Unterlagen. Je geringer die Bearbeitungszeit, die ein Steuerberater oder Buchhalter benötigt, desto weniger Kosten entstehen Ihnen. Mit diesen Tipps können Sie die Bearbeitungsdauer Ihres Steuerberaters gering halten, was sich kostensenkend auswirken wird. So ist Ihr Geld für einen Steuerberater gut investiert.

Kompetente Rundum-Beratung:

Ein Steuerberater bietet Ihnen neben der Pflichterfüllung der fachlichen Beratung zum Thema Buchhaltung weitere Angebote. Eine gemeinsam erarbeitete Strategie kann Ihrem Steuerberater kreativen Spielraum lassen, um völlig legal Steuern in verschiedenen Bereichen zu sparen. Dafür muss man sich allerdings sehr gut auskennen und die Tricks und Kniffe des Steuerrechts und der Buchhaltung kennen. Die Zusammenarbeit mit einem Steuerberater kann Ihnen daher maximale steuerliche Vorteile bringen.

Professionalität

Ohne die fachliche Ausbildung und die Qualifikationen, die ein Steuerberater vorweisen kann, ist eine kompetente Beratung in Sachen Buchhaltung nicht möglich. Ein guter Steuerberater punktet durch Professionalität und eine engagierte Betreuung Ihrer Buchhaltung. Er nimmt sich außerdem Zeit und erklärt Ihnen Buchhaltungsvorgänge ohne nur mit Fachbegriffen um sich zu werfen. Außerdem informiert Sie ein Steuerberater jederzeit von sich aus über aktuelle rechtliche Änderungen und erklärt Ihnen, welche Auswirkungen diese auf Ihr Unternehmen haben können.

Nutzen Sie das volle Optimierungspotenzial Ihres Unternehmens aus und profitieren Sie von steuerlichen Vorteilen. Die professionelle Beratung gibt Ihnen Sicherheit, damit Sie sich nicht vor dem Finanzamt verstecken müssen.

Ihr kompetenter Partner – der optimale Steuerberater für Ihre Buchhaltung

Die Entscheidung für einen Steuerberater muss gut überlegt sein, denn im Idealfall steht Ihnen ein Steuerberater nicht nur über wenige Monate hinweg zur Seite, sondern über einige Jahre. Da muss nicht nur die Chemie stimmen – auch das Vertrauen muss da sein. Denn ein guter Steuerberater zeichnet sich sowohl durch Kompetenz, als auch durch Leidenschaft für Buchhaltung aus. Durch ein freundschaftliches Miteinander kann ein Steuerberater das eher trockene Thema Buchhaltung für Sie angenehm gestalten. Schließlich hat ein Steuerberater Spaß an dem, was er tut.

Kontra

Überblick über Ihre Zahlen behalten

Wenn Sie Ihre Buchführung selbst übernehmen, haben Sie natürlich alle Zahlen und Fakten jederzeit zur Hand. Sie können flexibel reagieren und müssen ihre Daten nicht erst bei Ihrem Steuerberater anfragen. Schleicht sich jedoch zum Beispiel bei Buchungssätzen mal ein Fehler ein, kann es langwierig sein diesen wieder zu korrigieren.

Kostenersparnis

Auf den ersten Blick sparen Sie bei der Nutzung einer Buchhaltungssoftware eine Menge Geld. In der Anschaffung sind Programme zur Unterstützung der Buchführung erst mal günstiger als ein Steuerberater. Für ein junges Unternehmen mit mehr zeitlichem Spielraum für die Buchführung bietet sich die „Do-It-Yourself“-Lösung daher an. Auf Dauer kann Ihnen aber nur ein Fachmann dabei helfen auf der Höhe der aktuellen Gesetzeslage zu sein.

Fachwissen erwerben

Ganz nebenbei lernen Sie mit einer Software die Grundlagen der Buchhaltung, die Ihnen für die Zukunft sicherlich hilfreich sind. Die fachlichen Anforderungen an Buchhaltungsvorgänge sind jedoch nicht zu unterschätzen.

Ob die Buchhaltung selbstständig bearbeitet wird, oder ob Sie sich von einem Steuerberater beraten lassen kommt auch immer auf die Größe Ihres Unternehmens und Ihre Auftragslage an. Je kleiner das Unternehmen, desto weniger aufwändig ist es, die Buchhaltung selbst zu erledigen. Generell ist es aber immer empfehlenswert sich professionell und kompetent beraten zu lassen.

Jetzt Ihren Steuerberater finden – kostenlos!